Andreas Bründler: „Der zweite Roche-Turm könnte eine eigenständigere Form haben“ – Monatsinterview #2

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Der zweite Teil des Monatsinterviews mit Andreas Bründler dreht sich um die Stadt Basel. Er verspürt am Rheinknie eine Aufbruchsstimmung: „Die Stadt wird kosmopolitischer. All die Menschen die hierherziehen, um hier zu leben und zu wirken. Darin erkennt man langsam ein Potential und eine Bereicherung.“ Ein Gespräch über Kreativwirtschaft, Architekturwettbewerbe, den städtebaulichen Beirat, das Klybeck-Areal und die Bedeutung des zweiten Roche Turms.

Lukas Gruntz (Architektur Basel): Ihr habt euer Büro vor über 20 Jahren in Basel gegründet. Wie hat sich die Stadt seither entwickelt?
Andreas Bründler: „Nach einer Zeit der Stagnation ist nun seit einigen Jahren ein Aufbruch spürbar.“

Ein Aufbruch in welchem Sinn?
„Aufbruch in dem Sinn, dass die Stadt offener wird, dass der öffentliche Raum eine andere, neue Bedeutung hat – das zeigt sich beispielsweise darin, wie das Rheinufer in einer neuen Selbstverständlichkeit genutzt wird. Die Stadt wirkt zudem kosmopolitischer. All die Menschen die hierherziehen, um hier zu leben und zu wirken beginnt man zu spüren. Darin erkennt man allmählich ein Potential und eine Bereicherung. Lange Zeit bestand da eher eine Parallelwelt. Es stellt sich die Frage, wie daraus eine noch grössere Dynamik entstehen kann. Ich bin da positiv. Dazu gesellt sich die Transformation physischer Art, wenn auch teilweise schleppend. Eine Stadt mit mehreren Zentren ist sich langsam am Etablieren. Die Kernstadt und die Peripherie sind durchlässiger geworden. Ganz einfach gesagt, geht man heute auch ins Gundeli, obwohl man im Kleinbasel wohnt. Städtebaulich würde man von der polyzentralen Stadt im Werden sprechen, was sicherlich ein wichtiges Ziel für Basel darstellt, um attraktiv zu bleiben. Selbstbezogenheit gilt es zu vermeiden. Es soll ein Nebeneinander von verschiedenen Qualitäten und Lebensentwürfen möglich sein.“

„Ganz einfach gesagt, geht man heute auch ins Gundeli, obwohl man im Kleinbasel wohnt. Städtebaulich würde man von der polyzentralen Stadt im Werden sprechen, was sicherlich ein wichtiges Ziel für Basel darstellt, um attraktiv zu bleiben. Selbstbezogenheit gilt es zu vermeiden.“

Andreas Bründler: „Architektur ist vielleicht sogar der stärkste Pfeiler der Kreativwirtschaft.“ © Armin Schärer / Architektur Basel

Und inwiefern hat sich die von dir angesprochene vorherige Stagnationsphase manifestiert?
„Wenn ich von Stagnation spreche, meine ich eine Phase der vielen Abschiede. In meinem Umfeld sind viele Freunde und Bekannte nach Zürich, Berlin oder Übersee gezogen. Die wirtschaftliche und kulturelle Vielfalt ist in Basel ist in den 90ern und 00er-Jahren etwas abhandengekommen. Das hat viele bewogen das Weite zu suchen. Jetzt sind wir der grosse Life Science-Hub, wodurch wir zwar international gewinnen können, aber auch etwas monofunktional unterwegs sind. Wichtige Potentiale für die Zukunft sehe ich in der Kreativwirtschaft und in der Kultur. Darauf müssen wir vermehrt setzen, um die Lebensqualität in Basel weiter zu fördern.“

„Ich denke an den Wettbewerb für den Neubau der Hochschule für Wirtschaft FHNW auf dem Dreispitz, den E2A gewinnen konnten. Wir haben da aus Protest nicht teilgenommen. Andere Kollegen haben gesagt: „Wir nehmen es sportlich.“ Nach dem Motto „survival of the fittest“. Solche Tendenzen wollen wir nicht unterstützen, da sie die Position der Architekten schwächen.“

Und Architektur zählst du dabei auch zur Kreativwirtschaft?
„Architektur ist vielleicht sogar der stärkste Pfeiler der Kreativwirtschaft. Viele andere Gebiete besetzen eher Nischen und haben wirtschaftlich zu kämpfen. Ich denke an Kunst, Mode, Grafik, Film et cetera. Da ist Architektur eine gute Basis, die viel wirtschaftliche Stabilität bringen kann.“

Wie haben sich die Rahmenbedingungen für Architektur in Basel, insbesondere das Wettbewerbswesen, in den letzten zwanzig Jahren entwickelt?
„Die Wettbewerbe sind heute meistens mehrstufig organisiert. Man kann erst nach einer überstandenen Präqualifikation an der eigentlichen Aufgabe arbeiten. Wir sind in der glücklichen Lage, dank vielen Referenzen an vielen Verfahren teilnehmen zu können. Ob die Rahmenbedingungen besser geworden sind, ist schwierig zu sagen. Es ist oft die Frage, wer ausschreibt. Mit grosser Besorgnis betrachten wir die zunehmenden Gesamtleistungswettbwerbe, die oft als Hauruck-Übungen durchgeführt werden. Ich denke an den Wettbewerb für den Neubau der Hochschule für Wirtschaft FHNW auf dem Dreispitz, den E2A gewinnen konnten. Wir haben da aus Protest nicht teilgenommen. Andere Kollegen haben gesagt: „Wir nehmen es sportlich.“ Nach dem Motto „survival of the fittest“. Solche Tendenzen wollen wir nicht unterstützen, da sie die Position der Architekten schwächen. Unsere Disziplin gerät dadurch unter Druck. Es gibt zudem viele Verfahren, die nicht gut vorbereitet sind und dann wegen Ungereimtheiten unterbrochen werden müssen. Grundsätzlich ist es gut, dass der Wettbewerb in Basel und in der ganzen Schweiz nach wie vor einen hohen Stellenwert geniesst, wobei die Qualität der Verfahren entscheidend ist. Da müssen wir als Architekten gut hinschauen und kritisch sein.“

Du bist Mitglied des städtebaulichen Beirats des Planungsamts. Bisher weiss man relativ wenig darüber, was seine Rolle in der Stadtentwicklung ist. Deshalb erlaube ich mir die Frage: Welche Aufgabe hat der Beirat? Und wie funktioniert er?
„Den Beirat gibt es noch nicht sehr lange. Wir sind daher noch daran, erste Erfahrungswerte zu sammeln, um unsere Aufgaben zu präzisieren. Das erste Jahr war geprägt von einer Einarbeitungsphase. Wir mussten uns einen Überblick der städtebauliche Gesamtsituation und der Entwicklungsgebiete verschaffen. Beat Aeberhard hat den Beitrat ins Leben gerufen. Er verfolgt das Ziel einer offenen, übergeordneten Diskussion. Neben dem Tagesgeschäft, das oftmals stark von einzelnen Verfahren geprägt ist, kann so eine Gesamtübersicht geschaffen werden. Man könnte von einer Art Meta-Ebene sprechen. Uns interessieren die grösseren Zusammenhänge der Stadtentwicklung.“

Andreas Bründler im Interview mit Architektur Basel-Redaktor Lukas Gruntz © Armin Schärer / Architektur Basel

Das stelle ich mir anspruchsvoll vor. Wie geht ihr dabei konkret vor?
„Wir haben eine eigene Methodik entwickelt. Wir versuchen einen Gesamtplan der Stadt zu skizzieren. Eine Art Merianplan in Skizzenform. Ein Plan, der nicht statisch ist, sondern sich immer wieder ergänzt und verändert. Wir haben an unseren Treffen einen Illustrator am Tisch dabei. Er setzt unsere Diskussion in grafischer, skizzenhafter Form um. Das ist sehr interessant – und meines Erachtens erfolgsversprechend. Wir erkennen dadurch, in welchem räumlichen oder programmatischen Zusammenhang die städtebaulichen Aktionsräume stehen.“

Das ist eine wichtige Arbeit. Dennoch weiss man in der Öffentlichkeit bisher noch relativ wenig über den städtebaulichen Beitrat und seine Tätigkeit. Inwiefern beabsichtigt ihr, mit euren Erkenntnissen oder Thesen eine öffentliche Diskussion zu suchen?
„Unsere Sitzungen werden nicht protokolliert. Sie dienen als Denkraum. Daraus entstehen keine direkten Weisungen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, dass wir bei laufenden Planungsverfahren unterstützend mitwirken. Man muss sich das wie eine Art Supervision vorstellen, bei der wir einen Input von aussen geben. Das kann förderlich sein, um bei grösseren Planungen die übergeordneten Tendenzen zu schärfen – oder sie nicht aus den Augen zu verlieren.“

Andreas Bründler: „Neben der Entwicklung nach vorne geht es gleichzeitig auch um eine Rückbesinnung auf die Eigenheiten der Stadt, auf die spezifische Beschaffenheit Basels. Was macht unsere Stadt aus? Was sind die Fundamente für alle künftigen Entwicklungen?“ © Armin Schärer / Architektur Basel

Was uns bei Architektur Basel mitunter beschäftigt, ist die Frage, wie wir als Gesellschaft eine gemeinsame Idee für die Zukunft unserer Stadt diskutieren und definieren können. Wie können wir abseits der Eigeninteressen debattieren, in welche Richtung sich Basel entwickeln soll? Und zwar ausgehend von der ganzheitlichen Betrachtung…
„Im September wird es eine öffentliche Ausstellung im S AM zu diesem Thema geben. Das Forum 2050 soll in der Öffentlichkeit die Frage stellen, wie sich Basel in den nächsten 30 Jahren entwickeln soll. Täglich wird es dazu Podiumsdiskussionen zu spezifischen Schwerpunktthemen geben. Neben der Entwicklung nach vorne geht es gleichzeitig auch um eine Rückbesinnung auf die Eigenheiten der Stadt, auf die spezifische Beschaffenheit Basels. Was macht unsere Stadt aus? Was sind die Fundamente für alle künftigen Entwicklungen?“

„Die Grenze besteht nach wie vor. Gerade in der aktuellen Krise zeigt sich dies sehr schmerzlich. Dennoch gibt es gute Entwicklungen. Die IBA 2020 zum Beispiel hat interessante Projekte hervorgebracht.“

Wenn du die besondere Beschaffenheit Basel ansprichst, denke ich an die Dreiländer-Situation, die unmittelbare Nachbarschaft zu Frankreich und Deutschland. Die Coronakrise führte für uns schmerzlich die Hermetik von geschlossenen Landesgrenzen vor Augen. Inwiefern sollte sich Basel stärker als trinationale Stadt verstehen?
„Das Potential der trinationalen Region muss weiter gefördert werden, ganz klar. Daneben gibt es natürlich auch noch die Grenze zum Agglomerationsraum im Kanton Basellandschaft. Das ist uns bewusst. Wir müssen auch hier die Diskussion stärker pflegen. Aus konkreten Erfahrungen wissen wir jedoch, dass es grundsätzlich verschiedene Planungskulturen gibt.“

In meinen Augen ist das Potential einer Entwicklung in Richtung Deutschland und vor allem nach Frankreich extrem gross. Dennoch sind die politischen Grenzen nach wie vor räumlich präsent. Wie kann es hier einen Schritt weitergehen?
„Die Grenze besteht nach wie vor. Gerade in der aktuellen Krise zeigt sich dies sehr schmerzlich. Dennoch gibt es gute Entwicklungen. Die IBA 2020 zum Beispiel hat interessante Projekte hervorgebracht. Ich denke an den Parc des Carrières auf französischem Boden. Unmittelbar an der Siedlungsgrenze gelegen erschliesst er den Naturraum auf spielerische Art. Dadurch entsteht ein neues Bewusstsein. Da bin ich gespannt darauf. Aber es ist schon so: Die Grenze hat die städtebauliche Entwicklung zurückgehalten, darin liegt aber auch neues Potential für die Zukunft.“

Tatsächlich haben auch die kleinen Schritte ihre Bedeutung. Wenn ich heute in der Breite ins 3er-Tram einsteige und da „Gare St. Louis“ drauf steht, ist das eine ganz andere Geschichte als „Burgfelden Grenze“.
„Tatsächlich. Das ist unglaublich, dass das 50 Jahre lang nicht mehr möglich war. Aber genau dieses Bewusstsein, dass wir einen zusammenhängenden, grenzübergreifenden städtischen Raum bewohnen, ist von Bedeutung. Das müssen wir pflegen.“

„Unsere Arbeitsweise ist geprägt vom Interesse am Weiterarbeiten im Bestand. Im Klybeck oder Rosental ist das tatsächlich ein grosses Thema. Da stehen viele Trouvaillen, zudem ist in der gewachsenen Struktur und Morphologie ein Riesenpotenial vorhanden.“

Wo viel gebaut wird, wird auch viel abgerissen. Welchen denkmalpflegerischen Umgang wünschst du dir auf den Transformationsarealen, beispielsweise dem Klybeck?
„Wir haben ein Interesse daran, mit unserer Baukultur sorgsam umzugehen. Ich würde da gar nicht mal von Denkmalschutz oder -pflege sprechen. Wir haben da eine eigene Haltung. Wir beurteilen, was wir interessant finden, unabhängig vom zonenrechtlichen Status. Es gehört zu unserer architektonischen Haltung, dass wir das Bestehende sehen, schätzen und möglicherweise daran weiterarbeiten. Unsere Arbeitsweise ist geprägt vom Interesse am Weiterarbeiten im Bestand. Im Klybeck oder Rosental ist das tatsächlich ein grosses Thema. Da stehen viele Trouvaillen, zudem ist in der gewachsenen Struktur und Morphologie ein Riesenpotenial vorhanden. Da sind stadträumliche Besonderheiten gewachsen, die man so kaum neu herstellen könnte. Das muss man schätzen – und damit muss man auch arbeiten. Das ist offensichtlich.“

Foto: Klybeckplus.ch, Stefan Schmidlin

Hervorragende Industriearchitektur auf dem Klybeck-Areal: “ Da stehen viele Trouvaillen, zudem ist in der gewachsenen Struktur und Morphologie ein Riesenpotenial vorhanden.“ © Klybeckplus.ch, Stefan Schmidlin

Aber was passiert, wenn dann der renditeorientierte Investor mit seinen monetären Interessen übernimmt?
„Das ist tatsächlich ein grosser Hebel. Das Planungsamt muss klare Richtlinien vorgeben, wobei Entscheide von oberster politischer Ebene dies beeinflussen können. Wichtig ist es, dass die Investoren die Bedeutung der städtischen Entwicklung verstehen. Nichtsdestotrotz konnte man nicht verhindern, dass sich die Entscheidungsträger im Klybeck zu wenig um diesen Entwicklungsprozess gekümmert haben. Mit den neuen Besitzern auf dem Klybeck muss man jetzt zuerst eine gemeinsame Vertrauensbasis schaffen. Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, steht die ökonomische Komponente oft im Vordergrund. Deshalb besteht oft wenig Interesse an den sogenannten „schwierigen“ Bestandesbauten. Der Umgang mit dem Bestand ist mit Unsicherheiten und Risiken verbunden, insbesondere wenn daneben die Möglichkeit einer schnellen Entwicklung durch Neubauten besteht. Mit dem Potential einer schnellen Rendite sind die Prioritäten auf Investorenseite meist gesetzt. Es braucht viel Überzeugungsarbeit, dass der Wert des Bestands gesehen wird. Ich würde jedoch behaupten, dass dieser Wert in Basel gesehen wird.“

Ein aktuelles Beispiel diesbezüglich sind die Ideen der Roche auf dem Südareal, wo gemäss Plänen von Herzog & de Meuron einige baukulturell bedeutende Bauten von Roland Rohn und Rudolf Salvisberg Neubauten weichen sollen. Wie stehst du dazu?
„Ich denke, es müsste nicht zwingend alles weichen. Das Hochhaus von Rohn sollte in einer Weiterentwicklung des Areals Platz haben. Die Einfachheit des Plans von Herzog & de Meuron, der Fortführung des Solitude-Parks mit Punkthäusern, ist verführerisch und verständlich, aber wenn er zu schematisch umgesetzt wird, auch etwas banal. Dennoch: es wird Opfer geben; aber die gibt es auch jetzt schon. Ich fand auch den letztjährigen Abbruch des Eckgebäudes an Grenzacherstrasse von Suter + Suter schade. Das war eines der letzten Gebäude mit gepressten Aluminiumschalen als Fassadenpaneele. Ich persönlich hätte versucht, damit noch etwas zu machen. Da war die Notwendigkeit des Auftraggebers offensichtlich zu stark. Ich bin gespannt darauf, wie stark die Öffentlichkeit von der Entwicklung auf dem Südareal profitieren wird. Das fände ich wichtig zu wissen. Ich frage mich jedoch, ob das dann ähnlich wie beim Novartis Campus wird, wo der Park von einem trennenden Zaun durchschnitten wird. Das bleibt eine unschöne Geste. Das ist nicht zukunftsfähig. So viel wissen wir inzwischen.“

„Ich kann dem zweiten Turm in der repetierten Form im übergeordneten Kontext noch wenig abgewinnen. Seine Stellung an der Grenzacherstrasse schafft eine Torsituation, die sicher sehr imposant sein wird. Im Übergeordneten fand ich den einzelnen Turm in seiner Gerichtetheit extrem klärend.“

Andreas Bründler begegnet dem zweiten Roche-Turm mit einer gewissen Skepsis © Armin Schärer / Architektur Basel

Und wie siehst du den zweiten Roche Turm, der sich momentan im Bau befindet, aber im Stadtraum Tag für Tag stärker sichtbar wird.
„Ich kann dem zweiten Turm in der repetierten Form im übergeordneten Kontext noch wenig abgewinnen. Seine Stellung an der Grenzacherstrasse schafft eine Torsituation, die sicher sehr imposant sein wird. Im Übergeordneten fand ich den einzelnen Turm in seiner Gerichtetheit extrem klärend. Er klärt die geografischen Gegebenheiten der Stadt. Das Rheinknie, mit dem jeder in der stadträumlichen Wahrnehmung zu kämpfen hat. Er macht die Stadtgeometrie besser lesbar. Man weiss, wo Nord und Süd, Ost und West ist. Der zweite Turm leistet hier keinen weiteren Beitrag. Es ist einfach ein zweiter Turm, daher könnte er auch eine eigenständigere Form haben.“

Interview: Lukas Gruntz / Architektur Basel
Fotos: Armin Schärer / Architektur Basel


Teil 1 > Andreas Bründler:“Unser Jetset-Leben ist jetzt vorbei“

 

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