Areal Rosental: Verdichtung zu Stadtteil samt neuen Wohnungen

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Gemäss Medienmitteilung legte der Regierungsrat das weitere Vorgehen für das Areal Rosental fest und definierte dabei die Grundsätze der Entwicklung hin zu einem lebendigen und attraktiven Wirtschaftsareal und integralen Stadtteil. Die Planungsgeschichte begann im Jahr 2016: Dann konnte der Kanton Basel-Stadt das Areal erwerben. Das Ziel des Erwerbs war „die Sicherstellung der langfristigen Positionierung und nachhaltigen Entwicklung des gut erschlossenen Areals im Interesse des Kantons und der Wirtschaft“. Der Regierungsrat hat nun das weitere Vorgehen festgelegt und ermöglicht damit einen Wirtschaftsstandort Rosental, der für „wertschöpfungsintensive Branchen und Funktionen“ zur Verfügung steht. Dies können beispielsweise die Headquarters international tätiger Firmen, hochwertige Unternehmensdienstleistungen oder auch Forschungsnutzungen sein.

So wird das ehemalige Industrieareal Rosental in Zukunft einen Strukturwandel erfahren und soll in ein Areal mit hochwertiger Wirtschaftsnutzung an bester Lage transformiert werden. Dank dieser neuen Positionierung können die Lärmimmissionen für die angrenzende Wohnbevölkerung mittel- bis langfristig erheblich vermindert werden. Auf dem Areal ist grundsätzlich eine starke Verdichtung vorgesehen. Die Potenziale für zusätzliche Nutzflächen sollen ausgeschöpft und das Areal zu einem integralen Stadtteil entwickelt werden. Dazu gehört, dass das heute geschlossene Areal stufenweise geöffnet wird und auch Wohnnutzungen und Dienstleistungsangebote ihren Platz finden.

Das Areal wird in Teilschritten weiterentwickelt, jedoch ist eine gesamtheitliche Betrachtung zwingende Voraussetzung für das weitere Vorgehen. Dazu werden zurzeit unter Leitung des Planungsamtes die Grundlagen für ein städtebauliches Leitbild erarbeitet. Auf dieser Basis sollen ab Sommer 2018 ein erster Bebauungsplan vorbereitet und Massnahmen getroffen werden, um das Areal für die künftigen Nutzungen bereitzustellen. Diese beinhalten den Rückbau einzelner Gebäude während der Dauer von mindestens drei Jahren. Die Ausschreibung für die Rückbauten wird in den nächsten Wochen gestartet.

Quelle: http://www.medien.bs.ch

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