Bebauungsplan Nauentor: Mehrere Einsprachen gegen das Grossprojekt

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Es regt sich Widerstand gegen das Grossprojekt von Morger Partner Architekten. Gemäss Bericht in der Tageswoche gingen nach der öffentlichen Planauflage insgesamt 16 Schreiben bei den Behörden ein. „Welche davon als Einsprachen und welche als Anregung gewertet werden, muss sich erst noch zeigen“, schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement auf Anfrage. Über den genauen Inhalt der Einsprachen konnten weiteren keine Angaben gemacht werden. Das BVD wird diese nun eingehend prüfen, bevor eine weiterer Planungsschritt erfolgen kann.

Nauentor im Stadtmodell © Architektur Basel

Nauentor im Stadtmodell © Architektur Basel

Das Projekt sieht einen Abbruch des Postbetriebsgebäude am Bahnhof vor. Neu soll ein Gebäudekomplex mit drei 87 m hohen Hochhäusern weichen. Das sogenannte „Nauentor“ wird gemäss Projektverfasser zu einem „Ort der Verbindungen“. Im Zentrum steht als Verbindungsachse die sogenannte „Nauentor-Magistrale“. In einem „spannenden Wechselspiel zwischen Innenhöfen und Wegen führt sie durch die Überbauung.“ Die Räume sind durchgehend öffentlich zugänglich und bieten einen Mix an publikumsorientierten Angeboten. Von hier führen Rolltreppen und Aufzüge zu den bereits heute erschlossenen Perrons und damit auch in die Bahnhofshalle.

Gemäss Projektverfassern soll die Realisierung etappenweise ab 2022 erfolgen. Die Gesamtüberbauung des SBB Immobilien in Zusammenarbeit mit der Post soll bis 2028 fertiggestellt sein. Je nach Erfolg der Einsprachen…

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