Christ & Gantenbein gewinnen Wohnungsbau in Luzern

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Das Basler Büro Christ & Gantenbein gewinnt den Wettbewerb auf dem Nidfeld-Areal in Luzern, welcher unter anderem mit dem hellen Backstein die Jury überzeugte – er strahle eine zeitlose Eleganz aus.

Auf dem Areal des alten Pilatusmarkts sind ein 60-Meter-Hochhaus im nördlichen Bereich beim Arsenal-Kreisel sowie acht weitere Gebäude geplant. Diese grenzen das Grundstück zur Nidfeldstrasse und zur Autobahn hin ab. Dadurch entstehen zwei dreieckförmige Innenhöfe, die von den Gebäuden fast umschlossen sind. Das Projekt nennt sich denn auch Nidfeldhöfe. Zwischen Häusern und Autobahn verbleibt ein grüner Streifen, der sogenannte Autobahnpark, über den öffentliche Wege führen. Dieser Grünstreifen wird vom Masterplan für Luzern Süd vorgegeben.

Zielgruppe: Singles und Paare
Die Geschossfläche des nun vorliegenden Projekts beträgt 60 000 Quadratmeter. Auf dem grössten Teil (48 000 Quadratmeter) sollen rund 470 Mietwohnungen realisiert werden. Hauptsächlich handelt es sich um 2½- und 3½-Zimmer-Wohnungen. «Zudem werden mehrere Maisonettewohnungen gebaut. Solche gibt es im Gebiet Luzern Süd bisher nur selten», sagt Manuel Schneider, Niederlassungsleiter Luzern von Losinger Marazzi – die Firma entwickelt das Areal im Auftrag der Grundeigentümerin Coop. Die Wohnungen richten sich mehrheitlich an Ein- bis Zweipersonenhaushalte. «Die Mietzinse werden sich im mittleren Preissegment bewegen», sagt Schneider. Genaue Zahlen seien noch nicht bekannt.

Die Geschossfläche für das Gewerbe beträgt rund 12 000 Quadratmeter. Etwa die Hälfte davon wird das Wellness-, Fitness- und Gesundheitszentrum Aquafit mit Hotel einnehmen. Ein solches betreibt der indische Unternehmer Kumar Kamlesh bereits in Sursee, und er will nun nach Luzern Süd expandieren. Neben einem Wellnessbad soll es auch Räume für Therapie und Rehabilitation sowie ein Fitnesscenter geben. Allerdings muss für das Aquafit noch eine Lösung gefunden werden. Die Architekten sahen vor, dass dieses im Hochhaus untergebracht wird. Dies passt weder Kamlesh noch Losinger Marazzi. «Unser Plan ist, dass das Aquafit in einem eigenen Gebäude entsteht», sagt Schneider. So könne Kamlesh selber investieren und das Gebäude betreiben. Im Hochhaus wäre er nur Stockwerkeigentümer. Zudem träumt der Betreiber des Wellnessbads davon, dass es ein Aussenbad gibt.

Läuft alles nach Plan, soll das Projekt ab 2018 in Etappen gebaut und ab 2020 bezugsbereit sein. Bereits rechtskräftig ist die Baubewilligung für das Prodega-Gebäude im südlichen Teil des Areals. Die Tiefbauarbeiten auf dem 20 000 Quadratmeter grossen Areal beginnen im Juli. Die Eröffnung ist für Februar/März 2019 geplant. Dass es dagegen keine Einsprachen gab, stimmt Schneider für den weiteren Verlauf der Arbeiten optimistisch

www.luzernerzeitung.ch

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