Coop Haus am Aeschenplatz | Basler Baukultur entdecken. No 15

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Das aus einem Hauptgebäude und zwei Flügelbauten bestehende Bank- und Geschäftshaus steht an einer städtebaulich prominenten Stelle. Als Abschluss der Aeschenvorstadt und der Dufourstrasse bildet es das Eingangstor zur Innenstadt. Auch ist es als einziges Gebäude mit der Hauptseite zur Mitte des in sich wenig geschlossenen Platzes orientiert. Der scharf geschnittene, hohe Kubus soll hier einen Ruhepunkt bilden. Die Strenge des Hauptbaus erhält eine Auflockerung durch die Öffnung seines Erdgeschosses und die Zurücksetzung des Dachgeschosses mit der stark vorkragenden, gleichsam schwebenden Dachplatte.

Hermann Baur variiert hier seinen Prototyp des ersten modernen Bürogebäudes in Basel (Aeschengraben 25 von 1953). Er passt ihn den Repräsentationsansprüchen der Bauherrschaft durch die einheitliche Natursteinverkleidung an. Zu dieser kontrastieren die leicht dunkler gehaltenen Metallfenster (inzwischen erneuert) mit den von einer vertikalen Leistenstruktur aufgelösten Brüstungen. Die für die 1950er Jahre typische Inszenierung von Strukturen und Materialoberflächen entfaltet eine vielteilige dekorative Wirkung. So auch auf den Schmalseiten durch das Wechselspiel der horizontal und vertikal angeordneten Steinplatten sowie durch die kleinen Dreiecköffnungen.

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Funktion: Bank- und Geschäftshaus
Adresse: Aeschenplatz 3/Aeschenvorstadt 75/Dufourstr. 54
Bauzeit: 1955
Architekten: Hermann Baur mit Suter und Suter

Quelle: Faltblatt „Baukultur entdecken“ / Schweizer Heimatschutz
Foto: © Bruno Thüring (Denkmalpflege Basel-Stadt)

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