Da türmt sich etwas zusammen! Grundsteinlegung für neues Forschungszentrum der Roche

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„Come up in the spot lookin‘ extra fly / Fore the day I die, I’ma touch the sky“, flowt Kanye West aus den wummernden Boxen im alten Saab 900. Wir biegen in die Grenzacherstrasse Richtung Roche. Bau 1 strahlt schon von weitem heroisch in der Februarsonne. Daneben stürmt Bau 2 in Rekordtempo dem Basler Himmel entgegen. Davor ein Dutzend rote Baukräne, Vorboten des neuen Forschungszentrums: Roche hat diese Woche dafür den Grundstein gelegt. Als Architekten fungieren Herzog & de Meuron. In den kommenden Jahren entsteht am Konzernhauptsitz eine „hochmoderne Labor- und Büroumgebung“ für rund 1’800 Forscherinnen und Forscher. Was sonst, wenn nicht „hochmodern“, ist man geneigt zu fragen. Eingebettet in die Arealentwicklung wird das neue Forschungszentrum Ende 2023 seine Türen öffnen.

Vertikaler Blick hinunter in die Baugrube © F. Hoffmann-La Roche Ltd

Augenschein vor Ort: Die Baugrube ist bereits im Februar 2020 ein imposante Sache. „Im Zentrum der Planung für das neue Forschungszentrum steht ein inspirierendes und innovationsförderndes Arbeitsumfeld, das die Kommunikation und Zusammenarbeit der Forscherinnen und Forscher fördert und flexibel auf sich entwickelnde Bedürfnisse der Forschungsabteilung und die Digitalisierung reagieren kann“, lobt Standortleiter Jürg Erismann das Projekt himmelhoch jauchzend. Wer möchte bei diesen Aussichten künftig nicht auch für die Roche arbeiten?

Visualisierung Grenzacherstrasse © F. Hoffmann-La Roche Ltd

Visualisierung Grenzacherstrasse © F. Hoffmann-La Roche Ltd

Die vier neuen Labor- und Bürogebäude unterschiedlicher Höhe (114 m, 72m, 26m, 18m) entstehen am Standort des ehemaligen Bau 74. Die Architektur der beiden Türme erinnert an Mies van der Rohe oder die gute alte Zeit von SOM in Chicago und New York in den 1960er-Jahren. Klassisch-zeitlos / zeitlos-klassisch sollen die Bauten daherkommen und zur Innenstadt einen Vordergrund zu den beiden gestreiften Roche Türmen 1 und 2 bilden, städtebaulich zum Wettsteinquartier vermitteln.

Viele rote Kräne verheissen viel Wachstum © F. Hoffmann-La Roche Ltd

„Die Gebäude werden höchste Anforderungen an die Nachhaltigkeit erfüllen. Beim Rohbau wird beispielsweise Recyclingbeton verwendet. Ausserdem werden die Gebäude äusserst energieeffizient sein“, schreibt die Roche. Auf Bau 4 und 5 wird eine Solaranlage zur Stromerzeugung installiert. Keine Erfindung, aber immerhin.

Luftaufnahme der eindrücklichen Baustelle © F. Hoffmann-La Roche Ltd

Das ökonomische Investment ist eindrücklich: Die Roche investiert am Standort Basel insgesamt 3 Milliarden Schweizer Franken in die Arealentwicklung, davon allein rund 1,2 Milliarden Schweizer Franken in das neue Forschungszentrum. Will heissen: „Die Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Forschungs- und Wirtschaftsstandort Schweiz.“

Zukunftsmusik: Visualisierung Rocheareal von Süd-Westen © F. Hoffmann-La Roche Ltd

Quelle: https://www.roche.ch/

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