Die WOBA in Basel von 1930 – Einführung

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1930 war die erste schweizerische Wohnungsausstellung, die in Basel auf dem Eglisee-Gelände und der Mustermesse statt fand. Sie wurde vom Werkbund angeregt und zu den vordergründigen Zielsetzungen der WOBA gehörte eine umfassende Reform des Wohnens.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Abteilungen: eine (1) Hallenausstellung im Gebäude der Mustermesse, und in eine nicht weit davon entfernte, bleibende (2) Wohnkolonie, die Siedelung Eglisee. Die Bauträger für die Siedlung waren Genossenschaften.

(1) Die Hallenausstellung umfasste u.a. folgende Gruppen:
In der Gruppe Wohnungswesen wird ein Überblick geboten über den heutigen Stadt der Entwicklung im Wohnungsbau durch Modelle und Grafiken
Die Gruppe Wohnräume umfasste durchgebildete Wohnräume aller Art.
Die Gruppe Einzelobjekte der Wohnung zeigte eine Übersicht über die Art, Umfang und Qualität der für die moderne Wohnung erzeugten Artikel
Und schließlich die Gruppe Wohnung, in der ganze Wohnungen begehbar waren.

(2) Die Siedlung Eglisee bildete den zweiten, den Freiluft-Teil der Wohnungsausstellung. Unmittelbar hinter dem Badischen Bahnhof ist die Kolonie „Lange Erlen“ für kinderreiche Familien gebaut worden, an diese anschließend, die neue Kolonie „Eglisee“ aus 60 Häusern mit insgesamt 120 Wohnungen nach 13 verschiedenen Typen von 13 verschiedenen Architektenfirmen. Die Jahresmieten dieser Wohnungen bewegen sich zwischen 850 und
1450 Fr.

Im nächsten Beitrag wollen wir euch die geschichtlichen Hintergründe für die WOBA näher bringen. Die Architektur muss stets auf aktuelle Probleme der Gesellschaft reagieren und problemorientiert denken können. Denn Architektur ist auch ein Ausdruck der Zeit und ihrer Gesellschaft!

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