Die WOBA in Basel von 1930 – Häuser

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Im ersten Teil der Präsentation der Häuser der Basler Architekten nehmen wir die Werke von Herrmann Baur, Hans Bernoulli und August Künzel genauer unter die Lupe.

Typ 11: Arch. Herrmann Baur, Basel.
(Miete: Fr. 1344)

„Das Haus bietet Raum für eine Grossfamilie mit Minimaleinkommen: es können normal
sechs, maximal sieben Betten aufgestellt werden. Die verschiedenen Räume sind nach ihrer Zweckbestimmung differenziert: Ein grosser Wohnraum dient der Familie als Gemeinschaftsraum, die Schlaf und Nebenräume sind genau und knapp auf die Anzahl der Betten usw. zugeschnitten. Auf einen Vorplatz wurde verzichtet, indes ist im Vorraum gegen den Eingang einen Windfang vorgelagert; der Zugang zum Obergeschoss ist durch eine Türe verschliessbar. Unmittelbar neben den Essplatz des Wohnraumes ist der Zugang zur kleinen Küche; die Waschküche mit Bad ist im Erdgeschoss angelegt, unmittelbar zur Hand. Die teilweise Unterkellerung ist vom Garten aus zugänglich um das Einbringen von Velos u. dergleichen zu erleichtern. Alle Wohnräume sind nach Süden orientiert.“

Typ 10: Arch. Prof. H. Bernoulli und August Künzel, Basel.
(Miete: Fr. 1296)

„Ein Einfamilienhaus mit allen Wohnräumen auf einem Boden vereinigt die Abgeschlossenheit und Behaglichkeit des Einfamilienhauses mit der Bequemlichkeit der Etagenwohnung. Das Untergeschoss, nur einen Meter tief im Boden, bietet neben der Waschküche den so erwünschten hellen und trockenen Arbeitsraum. Anstelle des müssigen kleinen Ziergartens tritt ein nutzbarer gepflasterter Vorplatz. Die Anlage des Eingangs mit W.C. und Treppe zu ebener Erde hat im hochliegenden Erdgeschoss die ganze Vorderfront für Fenster freigegeben.“

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