Einfamilienhauszeile von Rudolf Friedrich | Basler Baukultur entdecken. No 80

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Die Gruppe der in Eigenregie Rudolf Friedrichs erbauten fünf Einfamilienhäuser Angensteinerstrasse 22 – 30 ist in Haustein, Verputz und Stuck ausgeführt. Die zweigeschossigen Dreifensterhäuser mit in der Mitte gelegenem Eingang hinter schmalen Vorgärten sind geprägt von Stilelementen des strengen Barocks. Alternierend sind drei von ihnen mit einem Dreiecksscheingiebel hervorgehoben, der die Traufe durchbricht, während die zwei übrigen ein geschwungener Balkon mit feinem Schmiedeeisengeländer im ersten Obergeschoss auszeichnet. Alle Fenster schliessen mit einem Stichbogen ab und haben einen Schlussstein. Ein paar Stufen führen zum dekorativ hervorgehobenen Portal mit vergittertem Oberlicht. Vom darauf folgenden Vestibül au erschliesst sich der Zugang zu drei Zimmern, dem Treppenhaus sowie zur gegen die Strasse liegenden Küche, die auch über eine Aussentreppe erreichbar ist. Eine rückwärtige Veranda führt in den Garten. Das Obergeschoss verfügt über vier Zimmer, davon eines mit Balkon, und ein Badezimmer. 1900 zog in Nummer 30 der Komponist Hans Huber ein.

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Funktion: Einfamilienhauszeile
Adresse: Angensteinerstrasse 22 – 30
Bauzeit: 1896/97
Architekt: Rudolf Friedrich
Quelle: Faltblatt „Baukultur entdecken“ / Schweizer Heimatschutz
Text: © Rose Marie Schulz-Rehberg
Bild: © Céline Dietziker | Architektur Basel

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