Erweiterung Kunstmuseum Basel: Kostenüberschreitung von 3,5%

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Das Bau- und Verkehrsdepartement teilte heute mit, dass die Arbeiten zur definitiven Bauabrechnung des Erweiterungsbaus von Christ & Gantenbein für das Kunstmuseum nahezu abgeschlossen sind. Bis auf eine Position konnten sämtliche Verträge abgerechnet werden. Das Hochbauamt rechnet mit einer Kostenüberschreitung von 3,5%. Das Entspricht rund 3 Millionen Schweizer Franken.

Kunstmuseum Basel / Christ & Gantenbein / © Architektur Basel

Die Arbeiten zur Schlussabrechnung für den Erweiterungsbau des Kunstmuseums Basel waren sehr umfangreich. Sie sind nunmehr im Wesentlichen abgeschlossen. In der Zwischenzeit ist in den Dachaufbauten des Erweiterungsbaus ein bauphysikalisches Problem aufgetreten: In den Verkleidungen (Einhausungen) der gebäudetechnischen Installationen ist Kondensat festgestellt worden. Die Ursachen werden abgeklärt; die Reparatur wird im Verlauf des Jahres 2018 erfolgen. Zurzeit werden die Verantwortlichkeiten und die Kostenübernahme geklärt. Die definitive Bauabrechnung kann somit erst nach Abschluss der erforderlichen Arbeiten an diesen Dachaufbauten abgeschlossen werden.

Kunstmuseum Basel / Christ & Gantenbein / © Architektur Basel

Die aktuelle Kostenprognose rechnet mit einer Kostenüberschreitung von ca. 3.5 %. Diese bewege sich gemäss Hochbauamt innerhalb des bereits kommunizierten Rahmens von 3 – 5%. Diese Kostenprognose enthält nun nur noch die Unsicherheit eines nicht abgerechneten Vertrags und der Massnahmen auf dem Dach. Angesichts der gesamten Bausumme von (teuerungsbereinigt) rund CHF 105 Mio. werden diese beiden Positionen wohl keinen nennenswerten Einfluss mehr haben.

Die Bauabrechnung für die vorgezogenen Sanierungsmassnahmen des Hauptbaus (Bausumme rund CHF 25 Mio.) liegt mittlerweile auch vor. Dort kann von einer minimen Unterschreitung des bewilligten Kostenrahmens ausgegangen werden.

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