Parkhaus von Suter und Suter | Basler Baukultur entdecken. No 8

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Die für 1100 Personenwagen erbaute Einstellhalle verkörpert mit ihrer zweckgebundenen Form den Geist des Funktionalismus der 1960er Jahre. Sie liegt etwas versteckt hinter der ebenfalls von der damaligen Ciba veranlassten Überbauung an der Horburgstrasse, mit der Arnold Gfeller schon 1947 den für die 1950er Jahre charakteristischen Wohnhaustyp realisierte. Im Blick auf seine Südseite erscheint das Parkhaus als ein vertikal und horizontal rhythmisierter weisser Kubus, der an die damals gerade aufkommende Minimal Art erinnert.

Die – hier praktisch nutzbare – «Primärstruktur» ist gebildet aus der Addition dreier gleicher Bauten und den in ihrem Innen umlaufenden Rampen. Diese dienen als Fahrstrasse und Abstellplatz zugleich (sogenanntes «Rampensystem »). Der durch den Rampenverlauf bedingte Knick in den Stirnflächen der Decken bewirkt die bewegte horizontale Gliederung, die durch in kurzen Abständen angeordnete Sonnenblenden ihre Feinstruktur erhält. Die Nordseite ist bis auf eine schmale Brüstung mit Geländer geöffnet. Eine Ausnahme bildet die ausgesparte Treppenhausachse aus Formsteinen. Diese bilden auf beiden Längsseiten auch den Wandabschluss im Erdgeschoss und setzen – als verglaste Lichtöffnungen – einen vertikalen Akzent in die beiden geschlossenen Seitenfassaden.

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Funktion:Parkhaus
Adresse: Badenweilerstrasse 41 und Gottesackerstrasse 18
Bauzeit: 1961 – 1963
Architekt: Suter und Suter

Quelle: Faltblatt „Baukultur entdecken“ / Schweizer Heimatschutz
Foto: © Bruno Thüring (Denkmalpflege Basel-Stadt)

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