Salathé Architekten: Golf & Country Club Basel

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Salathé Architekten lassen unseren Blick einmal mehr über die Grenzen von Basel hinausschweifen.

Die Einbettung des Golfclubs in die spektakuläre Landschaft des Hagenthals sowie die Grosszügigkeit der unterschiedlichen Ausblicke die der Standort eröffnet, bestimmen die ausserordentlichen Qualitäten des Golf & Country Clubs Basel. Entsprechend nimmt sich die Architektur in ihrer gelassenen Modernität zu Gunsten des Landschaftsraumes zurück. Mit den vorgeschlagenen Eingriffen wird die bestehende Infrastruktur des Clubs intelligent erneuert und; die betrieblichen Anforderungen können auf einfache Art und Weise umgesetzt werden. Der Eingriff bleibt ‚angemessen’.

Ausgehend von einer vertieften Analyse der bestehenden Bausubstanz, wird eine grundsätzliche Erneuerung der Anlage, aber kein Neubau vorgeschlagen. Der architektonische Ansatz belässt die beiden Baukörper; Clubhaus und Dépendance in ihrer räumlich interessanten Figuration. Das Ensemble aus Haupt- und Nebenbau zeichnet die gewünschte Funktionalität auf einfache Art und Weise nach. Der zentrale Hauptbau mit den repräsentativen Empfangs- und Aufenthaltsräumen bildet zusammen mit dem etwas abseits dazu, in den bestehenden Waldsaum eingebetteten Nebengebäude mit den internen Verwaltungsräumen ein sinnvolles Ganzes.

Durch gezielte Eingriffe und Erweiterungen werden die beiden Gebäude sowohl funktional als auch architektonisch geklärt und neu zueinander in Bezug gesetzt. Das Clubhaus besetzt die sanft geformte Hügelkuppe der Anlage. Ausgehend vom bestehenden Gebäudevolumen wird den neuen räumlichen Bedürfnissen in additiver Form Rechnung getra­gen. Die Betonstruktur des Erdgeschosses wird so erweitert, dass die neuen Raumansprüche an Restaurant und Küche hier bequem Platz finden. Der vollverglaste Restaurantbereich öffnet sich südseitig auf die grosszügige, von einer Pergola überdachten, Terrasse, von wo aus sich der spektakuläre Weitblick eröffnet. Im bestehenden Anbau sind neu ein Bar/Bistrotbereich, sowie das Sitzungszimmer untergebracht.

Das bestehende, heute in seiner formalen Ausprägung eigenartig wirkende Obergeschoss wird abgebrochen und mit einem neuen charismatisch verkleideten Leichtbau ersetzt, in welchem sich die Garderoben befinden. Durch das leichte Korrigieren der Höhenlage entsteht ein direkter Bezug des Obergeschosses zur wichtigen klubinternen Funktionsfläche zwischen Dependance und Hauptbau. Die Verbindung zwischen Garderoben und Dépendance wird mit einem direkten Zugang gestärkt.

Die Dépendance wird räumlich vereinfacht; das strategisch positionierte Sekretariat wird neu or­ganisiert; zusätzlich sind hier auch Pro-Shop und Aufenthalts- und Garderobenbereiche der Pro’s angeordnet. Über eine großzügige Verglasung wird der wichtige Rundum-Blick gewährleistet. Ein grosszügiger, gedeckter Vorbereich fasst die Zugangsbereiche und wird zum interessanten Ge­genüber des Garderobetraktes. Die räumliche Distanz zwischen Clubhaus und Dépendence wird verringert; es entsteht eine gut gefasste Zone als interessanter und belebter Funktionsraum für alle Spieler. Die Waschanlage wird überdeckt und ist im Sockelbereich angeordnet.

www.salathearchitekten.ch

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