Zumthor über seine Beyeler-Erweiterung: „Das hat eine kreidige Anmutung“

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Architekt Peter Zumthor und Museumsdirektor Sam Keller sprechen über den geplanten Erweiterungsbau der Fondation Beyeler in Riehen. Der Bau ist gemäss Keller vor allem eine „qualitative und nicht quantitative“ Erweiterung des Museums. Zumthor glaubt „sehr stark daran, dass die Architektur und die Kunstwerke miteinander reagieren“ werden.

Das Erweiterungsprojekt ist entlang des Bachtelenwegs geplant. Der grosse, aber bisher private Iselin-Weber-Park mit seinen alten Bäumen und einem Seerosenteich wird künftig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Durch die Erweiterung entsteht in Riehen ein neuer grüner Erholungsraum für alle. Gemäss Fondation ist „das Besondere am Projekt von Peter Zumthor“, dass er nicht ein grosses Museumsgebäude vorschlage, sondern drei kleinteilige Bauten, die sich dem Dorfcharakter von Riehen anpassen und „sich harmonisch in die umliegende Landschaft integrieren.“ Geplant ist ein schlichtes Gebäude für Administration und Anlieferung, ein Haus für Kunst sowie ein ebenerdiger, transparenter Gartenpavillon für Veranstaltungen. Gemeinsam schaffen sie eine präzise Verbindung zwischen beiden Parks.

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