Noch bis 7. Mai im Birsfelder Museum: Bau des Kraftwerks – Eine Insel entsteht

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Das Kraftwerk Birsfelden mit seiner Schleusenanlage und der dazugehörigen Kraftwerksinsel darf durchaus als Ensemble bezeichnet werden, das seinesgleichen sucht. Die Anlage, bestehend aus dem Stauwehr mit seinen sechs Wehrpfeilern und den ikonischen Aufbauten, dem Maschinenhaus und dem dazugehörigen Verwaltungsgebäude stammt aus der Feder von Architekt Hans Hofmann. Das Birsfelder Museum widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung genau diesem Bauwerk. Der Fokus liegt dabei auf dem Bau des Kraftwerks.

ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-014368 / CC BY-SA 4.0

ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-014368 / CC BY-SA 4.0

Die Ausstellung ist in mehrere Themengebiete unterteilt; vom noch unbebauten und landwirtschaftlich genutzten Landstück am Rhein über die Erstellung der Verbindungsbahn für den Abtransport des Aushubmaterials bis hin zum komplizierten Bau der Wehrpfeiler im fliessenden Gewässer mittels Senkkästen, sogenannter Caissons. Ausgestellt sind auch alternative Planungen des Kraftwerks. Der Höhepunkt bildet ein Film, in dem der gesamte Bauprozess mindestens so anschaulich wie eindrücklich festgehalten wurde. Der Bau begann im Jahr 1950. Rund vier Jahre später wurde die Anlage eröffnet. Während der ganzen Zeit musste der Rheinabschnitt schiffbar bleiben; eine zusätzliche Schwierigkeit für die Organisation der Baustelle. Zwischenzeitlich überschwemmte ein Hochwasser den gesamten Bauplatz mit Schlamm und richtete Schaden an den Installationen an.

ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-014369 / CC BY-SA 4.0

ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-014369 / CC BY-SA 4.0

Die Ausstellung im Birsfelder Museum zeigt auf, wie gross der Aufwand für den Bau des Kraftwerks war – der grosse Teil der Anlage befindet sich unter Wasser – mit welchen Herausforderungen die Planenden konfrontiert waren und wie sich das Landschaftsbild durch den Bau verändert hat. Eine kleine, aber feine Ausstellung. Der Eintritt ist frei. Unbedingt empfohlen: ein anschliessender Spaziergang rüber zur Kraftwerksinsel.

Die Ausstellung zum Bau des Kraftwerks ist noch bis am 7. Mai im Birsfelder Museum in Birsfelden zu sehen. Öffnungszeiten jeweils Mi 15-18 Uhr, Samstag 14-17 Uhr und Sonntag 11-17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mehr und aktuelle Infos gibts >>HIER<<


Weitere Informationen zur Ausstellung gibts auf: https://www.birsfeldermuseum.ch/bau-kraftwerk-birsfelden
Bildquellen: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv7Stiftung Luftbild Schweiz, Fotograf: Friedli, Werner, alle Fotografien CC-BY-SA

 

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