Aktuelles 11.04.25
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Auftakt zum Endspurt – Grundsteinlegung zum Abschluss der Erlenmatt Ost

Es ist ein Pionierleistung: Die Erlenmatt Ost die erste grosse Arealentwicklung der Stiftung Habitat. Sie hat das Areal von Grund auf konzipiert und mit verschiedenen Bauträgerschaften bebaut. Es umfasst insgesamt 22'000 m² zwischen Signalstrasse und Goldbachweg mit final 400 Wohnungen. Die langjährige Entwicklung findet nun ihren Abschluss: Die Grundsteinlegung des letzten Neubaus von Stump & Schibli markiert den Auftakt zum Endspurt.

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Rückblick: Der Boden des ehemaligen DB-Güterbahnhofs wurde 2010 durch die Stiftung Habitat erworben. Die Bebauung wurde in zwei Etappen unterteilt. Auf zwei Baufeldern wurden während der ersten Bauetappe von 2015 bis 2019 durch drei Häuser errichtet und ein historisches Silo zu einem Hostel und Gewerbehaus umgebaut. Im selben Zeitraum erstellten verschiedene Baurechtsnehmende sechs weitere Wohngebäude – darunter die preisgekrönte Stadterle von Buchner Bründler. Während der zweiten Etappe entstehen seit Anfang 2024 bis zum Frühjahr 2027 auf dem letzten Baufeld zwei weitere Wohnhäuser. Für das letzte und grösste wurde nun der Grundstein gelegt.

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Am vergangenen Montag erfolgte mit einem Grusswort des Basler Regierungspräsidenten Conradin Cramer die feierliche Grundsteinlegung. Er kenne das Areal noch bestens aus dem eingehenden Aktenstudium während seiner Zeit in der Anwaltskanzlei, die den Verkauf begleitete. Trotzdem habe er sich heute mit dem Velo auf dem Weg auf die Erlenmatt verfahren, fügte Cramer schmunzelnd hinzu. Im Anschluss dankten die Verantwortlichen der Stiftung Habitat, Klaus Hubmann und Jochen Brodbeck, den Beteiligten und gaben einen Überblick über die Besonderheiten der Arealentwicklung. Daniel Huber stellte als Projektleiter der ARGE von Stump & Schibli Architekten BSA und Proplaning AG das Bauprojekt vor. Mit einem Festakt wurde anschliessend eine «Zeitkapsel» in der Baugrube versenkt.
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«Geplant ist ein Gebäude in Form eines Hufeisens, das einen üppig begrünten Innenhof umschliesst. Umfangreiche Lärmschutzmassnahmen gewährleisten die Schaffung von attraktivem Wohnraum. An den Fassaden sind grossflächige Begrünungen geplant», heisst es in der Medienmitteilung der Stiftung Habitat. Die Ergänzung eines fünften Geschosses während der Planungsphase wurde erst durch eine im Juni 2023 in Kraft getretene Bebauungsplanänderung möglich. Rund zwei Drittel der 64 Wohnungen sind für Einzel- und Kleinhaushalte vorgesehen. Sie werden durch Familienwohnungen ergänzt. An der Signalstrasse befinden sich im Erdgeschoss fünf Atelier-Wohnungen, in der nordöstlichen Ecke des Gebäudes sind acht Gewerberäume geplant. Zudem bilden sieben 2-Zimmer-Wohnungen mit einer gemeinschaftlich genutzten Küche einen «Cluster light». Die Erlenmatt Ost findet damit ihren Abschluss. Neue Kapitel warten darauf, geschrieben zu werden. Quelle: Medienmitteilung Stiftung Habitat
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Weitere Projektinfos Auf der Website www.stiftung-habitat.ch kann mittels Webcam der Projektfortschritt tagesaktuell verfolgt werden.