Veranstaltungen 19.09.26

«Forms of Collaboration» vier spannende Vorträge stehen bevor

Im Herbst 2026 geht die Vortragsreihe «Ein Haus ...» des Instituts Architektur der FHNW in eine neue Runde. Im Zentrum der vier Abende stehen unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit, des gemeinsamen Entwerfens und der Autor*innenschaft.

Zu Gast sind ein internationales Kollektiv aus Zürich und Belgrad, ein von drei Frauen gegründetes Architekturbüro aus München, ein Londoner Duo, das heute von Porto und Palma de Mallorca aus arbeitet, sowie ein Architekturbüro aus Zürich, das für ein Projekt eine temporäre Kollaboration einging. Anhand eines konkreten Bauwerks – in allen vier Fällen eines Wohnhauses – geben die Architektinnen und Architekten Einblicke in ihr Werk und ihre Arbeitsweise.
Dem gemeinsamen Entwerfen steht dabei das gemeinsame Wohnen als zweite Perspektive gegenüber. Vom privaten Wohnhaus über selbstverwalteten und genossenschaftlichen Wohnraum bis zu einer sozialen Wohnform auf Zeit geben die vier vorgestellten Häuser unterschiedlichen sozialen Gefügen und dem jeweiligen Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft eine spezifische räumliche Gestalt.

ORT / ZEIT: Bar du Nord (Gare du Nord) im Badischen Bahnhof, Basel.
Beginn Vorträge 19:00 Uhr, Barbetrieb ab 18:00 Uhr und im Anschluss an den Vortrag. Eintritt frei.


‹Residenz der Schweizer Botschaft in Algier›

Lütjens Padmanabhan Architekt*innen aus Zürich stellen die von ihnen entworfene und in Kollaboration mit einem algerischen Büro realisierte Botschaftsresidenz in Algier, Algerien, vor.


‹House for Five Women, Bosnien und Herzegovina, 2025›

Das Kollektiv TEN stellt ein Wohnhaus für fünf Frauen in Bosnien vor. Zwischen geschütztem Rückzug, gemeinschaftlichem Leben und gesellschaftlicher Teilhabe übersetzt das Haus ein sensibles soziales Gefüge in Architektur.


‹Villa Ruba, Arnhem, The Netherlands, 2024›

Das zwischen Porto und Palma de Mallorca arbeitende Büro Dyvik Kahlen stellt eine Villa in Arnhem vor. Neun Räume winden sich um einen offenen Hof und verweben gemeinschaftliche und private Bereiche zu einer kontinuierlichen Wohnlandschaft für eine siebenköpfige Familie.


‹Mehrgenerationenhaus Görzer Strasse, München, 2024›

Die drei Architektinnen von ETAL stellen ihr Erstlingswerk vor. Das selbstverwaltete Mehrgenerationenhaus in München verbindet gemeinschaftliches Wohnen mit einer einfachen Holzkonstruktion und anpassungsfähigen Grundrissen.


Mehr Informationen: https://www.fhnw.ch/de/architektur-bau-geomatik/ueber-uns/institute/architektur/vortraege-ein-haus