Neubau Kinder- und Jugendpsychiatrie: Baueingabe für das 15 Millionen-Projekt

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Der von BUR Architekten aus Zürich geplante Neubau für die Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik (KJPK) im Westen der Stadt Basel ist einen Schritt weiter: Für das 15-Millionen-Projekt ist am Mittwoch die Baueingabe erfolgt. Im Frühling 2018 soll der Grundstein gelegt werden und auf Herbst 2019 ist die Eröffnung der neuen Klinik terminiert, die alle tagesklinischen und stationären Angebote beherbergen wird.

Gemäss Vorgabe im Wettbewerbs hätte auch die Poliklinik in den Neubau ziehen sollen. Dass das ambulante KJPK-Angebot weiterhin im Stadtzentrum angeboten wird, geht genäss bz Basel auf einen Kompromiss zu einer im Frühjahr 2016 zurückgezogenen Volksinitiative zurück. Diese hatte einen besser erreichbaren KJPK-Standort im Zentrum gefordert. Als Folge des Kompromisses wurde das Siegerprojekt eines Architekturwettbewerbs vollständig überarbeitet, wie UPK-CEO Anne Lévy auf Anfrage der bz Basel sagte. Statt eines quadratischen Baus sehe die Baueingabe nun ein rechteckiges Gebäude vor; statt Innenhöfe sei ein Garten geplant. Mit dem vorgesehen Kostendach von 15 Millionen Franken soll der verkleinerte Neubau gemäss Lévy auch «massiv günstiger» werden als ursprünglich geplant.

Die räumliche Vielfalt des ursprünglichen Projekts wurde im Jurybericht des Wettbewerbs gelobt: «Die Grundrisse sind übersichtlich angelegt. Verschiedene Sichtbezüge über die Höfe oder die doppelgeschossigen Räume schaffen eine vielfältige Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig bietet der Entwurf innen und aussen ein reiches Angebot von intimen Aufenthaltsbereichen und geschützten Rückzugsmöglichkeiten.» Es bleibt zu hoffen, dass sich die Spar- und Restrukturierungsrunde nicht allzu negativ auf die Architektur auswirkt. Den künftigen Bewohner wäre es zu wünschen.

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