Wettbewerbe 03.08.26

Self-Check-In im ehemaligen Gefängnis: Schlafen hinter Gittern in Laufen

Felippi Wyssen Architekten und META Landschaftsarchitektur haben den Studienauftrag für die Umnutzung und Erweiterung des ehemaligen Bezirksgefängnisses in Laufen für sich entschieden. Mit ihrem Projektvorschlag «Im Wandel» überzeugten sie die Jury der Burgergemeinde Laufen-Stadt. Wir nehmen das siegreiche Projekt unter die Lupe, werfen einen Blick auf die weiteren Beiträge und den Prozess.

Laufen benötigt Gästebette. Dieser Nachfrage will die Burgergemeinde Laufen-Stadt nachkommen. Nicht in Form eines gewöhnlichen Hotels mit allen Annehmlichkeiten, sondern mit einer niederschwelligen, preisgünstigen Übernachtungsmöglichkeit. Mit Kochnische anstelle eines Restaurants; die gibt es im Stedtli bereits – und einem Self-Check-In statt einer klassischen Rezeption. Die Herberge ist als Ergänzung zum bereits vorhandenen Angebot gedacht: für Touristinnen und Touristen, Familien, Velofahrende, Mitarbeitende lokaler und regionaler Unternehmen oder aber Künstlerinnen und Künstler des Laufener Kulturzentrums «Alts Schlachthuus».

Das ehemalige Gefängnis liegt auf dem «Laufner Kulturweg».

Der Amtshausgarten in unmittelbarer Nähe zur Altstadt, bestehend aus dem ortseitig zur Amthausgasse stehenden, kantonal geschützten ehemaligen Amtshaus und dem etwas kleineren ehemaligen Bezirksgefängnis aus dem Jahr 1910 an der Hintere Gasse, wird ostseitig zur Birs durch die historische hofbildende, alte Stadtmauer begrenzt. Das Areal ist Teil des «Laufner Kulturwegs». Bereits heute führt der Pfad zwischen den beiden Gebäuden durch; von der Altstadt, vorbei am Ricola-Erlebnisshop durch einen der Stadtmauer vorgelagerten Garten bis hin zum projektierten Amthaussteg über die Birs zur geplanten Erweiterung des Kulturzentrums. Diese Verbindung soll auch mit der neuen Nutzung des ehemaligen Gefängnisses erhalten bleiben.

Da das ehemalige Gefängnis allein zu klein für das geforderte Raumprogramm ist, liegt der Fokus des Studienauftrags auf einer Erweiterung. Die Burgergemeinde Laufen-Stadt besitzt viel Wald, weshalb explizit ein Holzbau angestrebt wurde. Als mögliche Zukunftsvision sollte eine spätere Umnutzung zu Wohnungen geprüft werden.

Zwischen dem ehemaligen Gefängnis und dem ehemaligen Amtshaus liegt der Amthausgarten. Hier soll die Herberge hin.

Die Bewerbung um die Teilnahme am zweistufigen Studienauftrag erfolgte mittels einer Präqualifikation im Einladungsverfahren. Angefragt worden sind 11 Architekturbüros, davon drei regionale Teams. Zwei dieser drei regionalen Büros haben jedoch abgesagt. Für die Ausarbeitung des Studienauftrags wurden letzten Endes vier Planungsteams zugelassen. Das Büro Eggenschwiler Perroud aus Laufen, zusammen mit August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten aus Binningen. vizo Architekten und Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten aus Bern, das Team von Beer Merz und Saum aus Basel, sowie Felippi Wyssen Architekten mit META Landschaftsarchitektur aus Basel.

Zum Wettbewerbsablauf gehörte neben einer Kick-Off-Veranstaltung im August 2025 eine Fragerunde mit anonymisierten Antworten, eine Zwischenbesprechung sowie die Schlussabgabe im April 2026. Alle vier Beiträge wurden termingerecht und vollständig eingereicht und sind pauschal mit je 15'000.- inkl. MwSt. entschädigt worden.

1. Rang
«Im Wandel»
Felippi Wyssen Architekten, Basel
META Landschaftsarchitektur, Basel

Eines von vier Konzepten: Ein Anbau mit Pultdach © Felippi Wyssen Architekten / META Landschaftsarchitektur

Das bestehende ehemalige Gefängnisgebäude wird sowohl im Grundriss als auch im Volumen wenig verändert. Insbesondere die bereits vorhandene, das Gebäude definierende Dachform bleibt erhalten. Felippi Wyssen schlagen dafür einen leichten Anbau mit flachem Pultdach im Süden vor. Im Erdgeschoss befindet sich der Gemeinschaftsraum mit Küche, die beiden Obergeschoss nehmen jeweils zwei Zimmer auf.

Erdgeschoss mit Umgebung © Felippi Wyssen Architekten / META Landschaftsarchitektur

Erschlossen wird das Gebäude von Westen her über die Hintere Gasse. Der Zugang befindet sich im abgesenkten, strassenseitigen ehemaligen Hochparterre des Bestandesgebäudes. Ganz ohne Eingriffe funktioniert das Projekt aber doch nicht. Im Schnitt werden sie deutlich: neben der teilweisen Absenkung des Hochparterres erschliesst ein neuer Lift alle Geschosse; neben den zwei Zimmern im Erdgeschoss sechs Zimmer im 1. Obergeschoss und fünf Zimmer im 2. Obergeschoss. Das Dachgeschoss wird ebenfalls zu zwei Zimmern ausgebaut, beide mit einer Galerie im Dachstock.

Vermutlich das Gewinnerrezept: Die Herberge funktioniert in einem ersten Schritt sogar ohne Anbau © Felippi Wyssen Architekten / META Landschaftsarchitektur

Die Zimmer selbst sind vergleichsweise schematisch dargestellt. Bett, Dusche, WC, Lavabo. Das ist ok, geht es in erster Linie um ein Gesamtkonzept für das ehemalige Gefängnis. Das stufenweise mögliche Erweiterungskonzept dürfte den Vorschlag von Felippi Wyssen denn auch zum Erfolg geführt haben. Sie zeigen vier mögliche Szenarien auf: aufgrund der architektonischen und betrieblichen Eigenständigkeit des Bestands, ist es möglich, in einem ersten Realisierungsschritt den Anbau gar wegzulassen. Der Grundriss mit dem mittigen Erschliessungsgang lässt aber auch Geschosswohnungen zu. Ebenso Clusterwohnungen. Das letzte Szenario zeigt eine klassische Büronutzung. Der stufenweise Bau der Herberge kann gut funktionieren. Die Idee einer späteren einfachen Umnutzung zu Geschosswohnungen oder Büros hinkt allerdings sehr, da die Nasszellen jeweils an unterschiedlichen Orten untergebracht werden. Hier hätte man sich etwas mehr organisatorische Glaubhaftigkeit gewünscht.

Längsschnitt durchs Gebäude © Felippi Wyssen Architekten / META Landschaftsarchitektur

Die ehemals teilweise vergitterten Fensteröffnungen in den Obergeschossen werden vergrössert, was den Charakter des Hauses etwas vom Wehrhaften zum Lieblichen verändert. Die Fenstergitter der alten Zellen finden als bewachsene Rankgitter und Brüstungsgeländer vor raumhohen Verglasungen am Anbau ein zweites Leben. Schlafen hinter Gittern ist hier also nicht nur metaphorisch gemeint. Das Beurteilungsgremium bemängelt die grossen Fensteröffnungen im Anbau hinsichtlich des sommerlichen Wärmeschutzes. Tatsächlich weist der Anbau mit grossen Fenstern auf drei Seiten einen relativ hohen Öffnungs- und Glasanteil auf. Während der Bestand mit seinem dicken Mauerwerk auf eine hohe Speichermasse zählen kann, erlaubt dies der Holzbau nicht. Immerhin könnte die angestaute Wärme über den geschliffenen mineralischen Boden abgeleitet werden. Die Architektinnen und Architekten schlagen aussenliegende vertikale Stoffstoren vor. Architektonisch die einzig richtige Wahl. Warum aber nicht mit Aussteller? Die Verwandtschaft wäre mit dem schönen neuen geschwungenen Dächlein über dem Eingang bereits im, beziehungsweise am Hause.

Wir lieben Modellbilder! Bitte mehr davon! © Felippi Wyssen Architekten / META Landschaftsarchitektur

Der Blick aus den grossen Fenstern fällt auf den Amtshausgarten mit der öffentlichen Durchwegung von der Hintere Gasse zum dem, der Stadtmauer vorgelagerten, an der Birs liegenden Kräutergarten. Ein in seiner Breite variierendes einfaches Wegnetz führt um die Herberge herum und endet in einer Bauminsel. Eine schöne Idee. Das Beurteilungsgremium bemängelt, dass die Verhältnisse zwischen öffentlichem und der Herberge angehörendem Aussenraum nicht geklärt sei. Ist im Zweifel mehr öffentliche Durchwegung gewünscht? Nachvollziehbar hingegen ist die Kritik, wonach der Haupteinfach zumindest im Grundriss klarer definiert sein könnte.

Inhaltlich kritisieren wir die Verdoppelung der Erschliessungsflächen im Erdgeschoss. Während der Ankunftsbereich bereits Treppe, Lift und Anbau verbindet, übernimmt der bereits bestehende Mittelgang dieselben Aufgaben. Nur effizienter und direkter. Gegebenenfalls wäre der Eingangsbereich hier mit weiteren Nutzungen aufzufüllen, damit die Hochparterreabsenkung nicht nur dem Niveauangleich dient, sondern auch organisatorisch vertretbar wäre.

Ein Projektvorschlag mit Respekt vor dem Bestand, teilweise offenen Fragen, aber einem soliden Gesamtkonzept, dass an den weiteren Überarbeitungen nicht scheitern wird.

2. Rang
«Im Fluss der Zeit»
vizo Architekten, Bern
Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten, Bern

Die Stampflehmfassade mit erdigem Charakter © vizo Architekten / Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten

Ebenfalls an eine Erweiterung wagt sich der Lösungsvorschlag aus Bern. Die Entwerfenden von vizo Architekten verstehen das bestehende Treppenhaus als volumetrischen Knickpunkt und zentrale Erschliessung. Das bestehende Volumen wird beinahe verdoppelt, die Grundrisstypologie mit dem mittigen Gang gespiegelt.

Das bestehende Treppenhaus dient als Erschliessungsmittelpunkt © vizo Architekten / Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten

Das Erdgeschoss des Anbaus liegt auf Umgebungsniveau und beinhaltet den Eingangsbereich, ein Büro sowie einen grossen Aufenthaltsraum, der sich zum Garten öffnet. Das Treppenhaus wird über ein paar Stufen erreicht. Ein Lift im Übergangsknick erschliesst alle Geschosse sowie den bestehenden Keller. Dabei bleibt es beim Aushub für den Lift; alle anderen neuen Nutzungen finden oberirdisch statt. Das ist vorbildlich. Insgesamt können 13 unterschiedlich grosse Zimmer angeboten werden.

Minimale Eingriffe im Altbau, dafür ein ebenso grosser Neubau © vizo Architekten / Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten

Der Neubau als Holzbau mit Stampflehmfassade sucht ein erdiges Erscheinungsbild und orientiert sich damit an der mineralischen Fassade des ehemaligen Gefängnisses. Auch in der Anordnung und Grösse der Fenster dient der Bestand als Vorbild. Die durchaus etwas eigentümliche, aber ausdruckbildende Dachform des bestehenden Gebäudes wird auf ein Zeltdach reduziert und schliesst über einen unterhalb des Firsts liegenden Quergiebel ortseitig am Satteldach des Neubaus an. Diese Vereinfachung des Daches lässt das Ensemble etwas gar brav erscheinen, was angesichts der gesuchten Schwere der Fassade nicht ganz nachvollziehbar ist.

Auf einen Keller im Neubau verzichten die Entwerfenden © vizo Architekten / Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten

Der neu gestaltete Park führt um das Gebäude rum. Das öffentliche Wegnetz vermischt sich dabei, ob bewusst oder nicht, mit dem direkten Aussenraum der Herberge. Während eine angesetzte Treppe vom Erschliessungsgang im Erdgeschoss zu einem grösseren südlichen Vorplätzchen führt, fällt der östliche Teil des Aufenthaltsbereichs vergleichsweise klein aus. Das Beurteilungsgremium bemängelt die Orientierung des Aussenraums zurecht. Sie würdigt die konsequente Grundrissweiterentwicklung, kritisiert jedoch das grosse Neubauvolumen. Als mögliche Umnutzung schlagen vizo Architekten Alterswohnen vor.

Die nachfolgenden Projekte sind gemeinsam in der ersten Wertungsrunde ausgeschieden:

«Avarell»
Beer Merz, Basel
Saum, Basel

Das ehemalige Gefängnis wird zweiseitig «eingepackt» © Beer Merz / Saum

Einen wesentlich tieferen Eingriff schlagen Beer Merz mit Saum aus Basel vor. Sie umfassen den bestehenden Bau nord- und ostseitig mit einem neuen Anbau. Die Erschliessung erfolgt nordseitig über den Park. Oder doch über den westlichen Zugang zum Treppenhaus? Im Norden wird ein grosser öffentlichen Vorplatz zwischen den beiden Volumen im Park geschaffen, über den gleichzeitig der Weg zur Birsbrücke führt. Der restliche Aussenraum wird der Herberge zugeschrieben; die Zimmer im Erd-, bzw. Hochparterre haben eigene Treppen in den Garten. Ganz warm wird die Jury aber auch mit diesem Aussenraumvorschlag nicht. Wiederum gelte es das Verhältnis der Nutzungen genauer zu definieren.

Der Freiraum führt um das gesamte Gebäude rum. Der Jury passt dies nicht so wirklich © Beer Merz / Saum

Der Grundriss versucht sich in einer Vielfalt an Zimmertypologien, die das Vorgefundene mit Neuem ergänzen. Eine klare Linie ist dabei nicht sofort zu erkennen. Die Jury bemängelt, dass die Grundrissanordnung zu inneren Spannungen führe und sich Gäste wohl nur schlecht zurechtfänden. Der «Adlerhorst» im Dachraum nutzt auch das letzte bisschen Dachvolumen. Eine ebenso effiziente Nutzung der restlichen Fläche vermissen wir hingegen etwa im Gangzonenbereich; der Erschliessungsgang endet in einer dunklen Ecke. Lieber sähen wir diesen Bereich dem einzigen, damit erschlossenen Zimmer zugeschlagen.

Alt und Neu greifen stark ineinander – ob das problemlos geht? Die Jury ist sich nicht sicher... © Beer Merz / Saum

Das Gebäude anstelle einer klassischen Ergänzung mehrseitig einzupacken, stellt einen interessanten Lösungsansatz dar, zumal möglichst viel Aussenraum unverbaut bleibt. Die Idee des Blicks ins Grüne und ins Birstal charakterisiert das Projekt. Gleichzeitig verweben sich Alt und Neu sehr – und werfen damit womöglich mehr Fragen auf als sie klären.

«La Lisière»
Eggenschwiler Perroud Architekten, Laufen
August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten, Binningen

Das Gefängnis erhält einen Anbau und ein Gegenüber, die Stadtmauer einen Hut... © Eggenschwiler Perroud Architekten / August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten

Nach drei Vorschlägen, das ehemalige Gefängnis lediglich um einen Anbau zu ergänzen, wagt das in Laufen ansässige Team von Eggenschwiler Perroud den Versuch, das Raumprogramm neben den im Bestand untergebrachten Hotelzimmern und einem nordseitigen Anbau zusätzlich um einen abgesetzten Gebäudekörper, der an die Stadtmauer andockt, zu erweitern.

Ein geschwungener Gang verbindet Alt und Neu © Eggenschwiler Perroud Architekten / August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten

Die Plandarstellung erlaubt leider keine klare Aussage über die konkrete Eingriffstiefe im Bestand. Aufgrund der verwinkelten Grundrisse darf jedoch davon ausgegangen werden, dass das vorhandene Layout bis auf den Einbau eines Lifts grösstmöglich weitergenutzt wird, was im Sinne der Wiederverwendung und der eingesetzten Ressourcen äusserst bemerkenswert ist. Jedenfalls was den Bestand betrifft. Der abgesetzte Neubau hingegen gibt sich weniger zurückhaltend.

Die Obergeschosse des Anbaus überragen die Stadtmauer © Eggenschwiler Perroud Architekten / August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten

Der dreigeschossige Neubau überragt die Stadtmauer nicht nur um zwei Stockwerke, das Volumen kragt gar über der Stadtmauer aus. Im Erdgeschoss wird die historische Mauer um Fensteröffnungen ergänzt. Ein «Präjudiz» nennt es die Jury. Nicht mehr und nicht weniger. Eine geschwungene Treppe und ein zweiter Lift erschliessen die oberen Geschosse. Die beiden Volumen werden im Erdgeschoss durch einen geschwungenen Gang verbunden. Diese Gebäudeform erlaubt den Erhalt des Baumbestands.

Wir müssen an dieser Stelle ehrlich sein: Wir werden mit dem Projektvorschlag nicht wirklich warm. Weder der Umgang mit der Stadtmauer noch der monolithische Ausdruck der Fassade in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Gefängnis sind für uns nachvollziehbar. Als Gegenüber des ehemaligen Amtshauses und in Anwesenheit der Stadtmauer wirkt der Neubau etwas eindimensional. Die Jury bemängelt das ungünstige Verhältnis zwischen Nutz- und Erschliessungsfläche sowie die Notwendigkeit von zwei Liften. Dem schliessen wir uns an.

Kommentar

Abschliessend bleibt die Frage nach der Wahl des Verfahrens. Eine Präqualifikation im Einladungsverfahren erlaubt keinen wirklichen Wettbewerb und schmälert die Qualität der Ergebnisse. Einmal mehr plädieren wir für den offenen Wettbewerb. Dass explizit auch regionale Planungsbüros eingeladen wurden, ist hingegen begrüssenswert. Dass mehrere jener die Einladung jedoch gar nicht erst angenommen haben, ist ärgerlich. Gerne wüssten wir, weshalb. Über die Gründe der Verfahrenswahl und anhand welcher Kriterien die Planungsbüros eingeladen wurden, schweigt sich die Burgergemeinde uns gegenüber trotz mehrfacher Nachfrage aus. Das ist schade.

Für Laufen stellt das Hotel nicht nur im touristischen Sinne ein Mehrwert dar. Die Umnutzung bestehender Substanz und das Einbinden vorhandener Geschichte in neue Wege fördert den Erhalt unserer Dorf-, Orts- und Stadtkerne. Damit sie nicht zur Kulisse werden. Wir wünschen dem Gefängnis alles Gute auf seinem Weg in die Freiheit!

Text: Simon Heiniger / Architektur Basel