Wohnhochhäuser Entenweid | Basler Baukultur entdecken. No 9

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Dreizehn Geschosse umfassen die drei identischen, für die Wohngenossenschaft Kannenfeld errichteten, Wohnhochhäuser mit rund 150 Zwei- und Dreizimmerwohnungen. Sie sind die ersten Beispiele dieses Haustyps in der Schweiz. Baubeginn war im April 1950, Bezug im Juni 1951. Städtebaulich ist die Dreiergruppe ein Wahrzeichen der Basler Nachkriegsmoderne, vergleichbar mit der in Sichtweite aufragenden Antoniuskirche, die den Aufbruch der 1920er Jahre symbolisiert. Die Kombination von Geschosszahl und Massivbauweise – Backsteinmauerwerk mit Zementmörtel, Keller- und Sockelgeschossmauern sowie Decken in Eisenbeton – stellte die billigste Lösung dar. Das Flachdach wird als Terrasse genutzt. Durch die Staffelung der drei Bauten ist die freie Sicht nach Osten und Westen gewährleistet. In der plastischen Gliederung des Baukörpers – die Schmalseiten zusätzlich mit leichter Auswölbung – und dem markanten Dachvorsprung verkörpern sie den charakteristischen Stil der 1950er Jahre.

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Funktion: Wohnhochhäuser
Adresse: Flughafenstrasse 4, 6, 8
Bauzeit: 1950 – 51
Architekt: Arnold Gfeller und Hans Mähly

Quelle: Faltblatt „Baukultur entdecken“ / Schweizer Heimatschutz
Foto: © Bruno Thüring (Denkmalpflege Basel-Stadt)

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