Mi, 21.10 / 18:30 Uhr / Domushaus Basel: Buchvernissage «Ein Engadiner Haus in Transformation»
«Was brauchen diese alten Mauern aus Stein?»
Das rund 500 Jahre alte Haus im Oberengadin, nahe S-chanf stand mehr als 60 Jahre weitgehend ungenutzt leer. Die heutige Eigentümerin und Bauherrin Magdalena Wallhoff hat es gemeinsam mit lokalen Handwerkern wiederbelebt. Zusammen mit den Architektinnen Lena Breitenborn und Charlotte Schoenberger reflektiert sie nun in dem Buch über den Prozess. Zentrale Anliegen dabei waren, dem Haus und seiner Geschichte gerecht zu werden, es ortsgetreu umzubauen sowie das Lernen voneinander im Arbeitsverlauf und die Wertschätzung der beteiligten Menschen und ihrer Arbeit.
«Wie wird ein altes, lange ungenutztes, Engadiner Haus wieder warm?»
Die Autorinnen Magdalena Wallhoff, Lena Breitenhorn und Charlotte Schoenberger laden am Mittwoch, 21. Oktober 2026 um 18:30 Uhr ins Domushaus Basel zur Buchvernissage von «Ein Engadiner Haus in Transformation». Zusammen mit Architektin Chrissie Muhr sprechen Sie über die Publikation.
«Ein Engadinerhaus in Transformation» – Mi, 21.10.26 // 18:30 Uhr / Domushaus Basel
Die Texte beleuchten das gesamte Vorhaben aus verschiedenen Perspektiven. Zahlreiche Fotografien dokumentieren das Haus und seine Umgebung sowie die Phasen des Umbaus. Interviews mit beteiligten Handwerkern, technische Informationen, Zeichnungen und Pläne vervollständigen diesesumfassende Porträt der Chesa Culaischem.
«Wie läuft ein Renovierungsprozess ab?»
Das Gebäude steht nun als Manifest für eine Architektur des kleinstmöglichen Eingriffes, die regionale Ressourcen und lokales Handwerk ehrt und dabei die Möglichkeiten eines zeitgemässen Umgangs mit der Engadiner Baukultur aufzeigt. Das in dem Projekt realisierte Zusammenspiel von Philosophie und Praxis ist in vielerlei Hinsicht übertragbar und zeigt verschiedene Ansätze für Antworten auf heutige Fragen der langfristigen Nachhaltigkeit im Bauen.