Auch im neuen Jahr spüren wir den «Basler Lieblingshäusern» nach. Wir starten mit einer exquisiten Auswahl von Lukas Baumann, der nach der Hochbauzeichnerlehre in Luzern, dem Architekturstudium in Basel und Wien, einem Praktikum bei Herzog & de Meuron und der Mitarbeit bei Buchner Bründler, seit 2011 sein Architekturbüro in Basel führt. Seine Auswahl umfasst zwei Klassiker und eine Brücke. «Ich hab tief in meiner Fotokiste gesucht und noch ein Bild von meinem Nokia Handy von 2005 gefunden», kommentiert Lukas Baumann seine Auswahl.
1. Dreirosenbrücke, Basel

Dreirosenbrücke in Basel (Aufnahme 2020) © Lukas Baumann
Die letzte Brücke über den Rhein auf Schweizer Seite. Ein urbaner Ort. Ständig in Bewegung. Mal Platz, mal Strasse, doch immer mit Fernsicht. Trinational. Ein Stück Stadt mitten dem Gewässer. Inklusive dem Duft vom fernen Meer.
2. Wohnhaus entlang einer Scheidemauer, Basel

Hebelstrasse, Hezog & de Meuron (Aufnahme 2005) © Lukas Baumann
Eine stets begleitende Referenz. Ein hölzernes Bauwerk, detailreich und verspielt. Verborgen und im Geiste der Ökonomiebauten der Hinterhöfe. Weiterbauen an der historischen Stadt. Schwebend scheinende Architektur. Vertrautheit mit einem Hauch fernöstlicher Reiselust.
3. Maurerhalle, Basel

Maurerhaller der Gewerbeschule von Hermann Baur und Hans Peter Baur (Aufnahme 2018) © Lukas Baumann