Mit dem ‚Basler Dach‘ gegen die Wohnungsknappheit

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Statt Neues aus dem Boden stampfen lieber Bestehendes aufstocken: Diese diskussionswürdige Strategie zur inneren Verdichtung fordert die Arbeitsgruppe Stadtentwicklung der JUSO Basel-Stadt. Unter dem Titel «Das Basler Dach» hat sie dazu eine Studie veröffentlicht.

Auf bestehendem Wohnraum soll zur Bekämpfung der Wohnungsknappheit neuer Wohnraum entstehen. «Neuer Wohnraum plus kurze Bauzeit minus Entmietung» – so lautet die Formel. Die Verfasser schlagen daher vorfabrizierte Holzelemente als Aufbau vor sowie einen rigiden Mieterschutz. In Genf etwa würden die Häuser stets in bewohntem Zustand aufgestockt.

Das Anliegen wird im Juni ins Parlament kommen: Grossrat Tim Cuénod möchte mittels Anzug die Frage stellen, ob in bestimmten Gegenden Aufzonungen geprüft und entsprechende baugesetzliche Regelungen angepasst werden können. Daran lehnt sich auch eine geplante schriftliche Anfrage von Sarah Wyss an den Regierungsrat an. Sie schlägt vor, einen «One-Stop-Shop» für Aufstockungen zu schaffen, um das Prozedere für solche Massnahmen zu vereinfachen.

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